Synthesekautschuk
EPDM
Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk ist ein synthetischer
Elastomerwerkstoff, der durch Copolymerisation von Ethylen, Propylen
und einem Dien mit nichtkonjugierten Doppelbindungen entsteht. EPDM
lässt sich sowohl peroxidisch als auch mit Schwefel vernetzen.
EPDM
überzeugt durch:
- sehr gute Ozon- und Witterungsbeständigkeit
- geringe Wärmealterung
- Temperaturbeständigkeit von -50 °C bis
ca. 150 °C
- sehr gute Beständigkeit gegen polare Substanzen,
Heißwasser und Dampf
Nachteile: Eingeschränkte
Beständigkeit gegenüber Benzin, Kraftstoffen und
Mineralölen.
Gummi Hansen GmbH bietet Extrusions- und
Formartikel (CM, IM, TM) im EPDM in Shorehärten von 25 bis 95 Shore
A an. Mittels Extrusion können filigrane Profile sowie großvolumige
Dichtungen für den Stahlwasserbau hergestellt werden. GH hat hierzu
auch eine Mischung gemäß DIN 19704-2 in EPDM (und auch in NR/SBR).
Mit Freihand-, Stoß- und Filmvulkanisation können aus den Profilen
Ringe oder Rahmen gefertigt werden.
Zudem können Wickelartikel
wie z.B. Schläuche mit und ohne Gewebeeinlagen gefertigt werden. In
Industrieschläuchen sorgt das Gewebe für zusätzliche Druck- und
Formstabilität.